Mindset · 02. Dezember 2022 · 2 Min Lesezeit
Du bist unzufrieden? Mach was draus!
Sonja Ruess
Sexologin · Mentorin
Hinweis: Dieser Artikel wurde 02. Dezember 2022 veröffentlicht. Sonjas Sicht kann sich seitdem weiterentwickelt haben — neuere Artikel findest du im Blog.
Unzufriedenheit ist wie eine lästige Erkältung.

Du hast erst ein bisschen Schnupfen und fühlst dich nicht fit, ignorierst das aber und machst mit allem weiter wie gehabt. Eine Erkältung ist schließlich kein Beinbruch. Weil du dich aber nicht schonst und weiter belastest, entwickelt sich die Erkältung irgendwann zu einer handfesten Grippe und dann liegst du plötzlich richtig flach und bist wie ausgeknockt.
Genauso ist das mit der Unzufriedenheit. Du bist latent schlecht gelaunt, weil dir ein paar Dinge in deinem Leben gegen den Strich gehen. Aber du nimmst sie hin, denn schließlich soll man ja zufrieden sein mit dem, was man hat.
Diese latente Unzufriedenheit entwickelt sich dann mit der Zeit in chronisch schlechte Laune.
Du bist nur noch gestresst, genervt und irgendwann hängst du dauerhaft in deinem emotionalen Tief und weißt nicht mehr, wie du da rauskommen kannst.
Aber weißt du was? Der Schlüssel für den Notausgang raus aus diesem Kreislauf der Unzufriedenheit bist du.
Wenn du nichts an deiner Situation änderst, gibst du die Verantwortung ab.
Dann überträgst du die Kontrolle über dein Leben an die Menschen oder Umstände, mit denen es dir nicht gut geht.
Mach dir bewusst: Du bist der Schlüssel.
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Nicht dein Job, die nervigen Kollegen, dein Umfeld oder deine Beziehung sind schuld daran, dass du maximal gestresst bist und in deinem emotionalen Loch festhängst. Niemand anderes ist dafür verantwortlich, dass dein Leben gerade nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Sondern du und deine Einstellung zu dir selbst.
Du hast die Verantwortung für alles, was in deinem Leben schiefläuft.
Du bist die Person, die alles akzeptiert, hinnimmt und sich dann darüber ärgert, dass sie feststeckt. Aber warum tust du das? Weil du dich selbst nicht genug wertschätzt und tolerierst, dass es dir nicht gut geht. Du gibst die Verantwortung ab und weißt nicht, was du tun sollst. Aber du kennst die Lösung für deine Probleme:
Wenn deine Beziehung dich unglücklich macht - ändere was daran!
Wenn dein Job dich fertig macht - such dir einen anderen!
Wenn dein Umfeld dich runterzieht - such dir neue Kontakte!
Jammern hat noch niemanden weitergebracht.
Jammern und Hinnehmen bedeutet Stillstand.
Wenn du jammerst, reagierst du und handelst nicht proaktiv.
Natürlich darfst du auch mal jammern und schimpfen, wenn was ätzend ist, mache ich genauso. Die Emotionen müssen schließlich auch raus und wollen gelebt werden. Aber dann nimm trotzdem diese Energie, die du ins Jammern und Schimpfen verpulverst und nutze sie, um dein Leben zu ändern.
Schmeiß deine Zweifel über Bord und fang an.
Frag dich nicht, ob du es wagen kannst, dir einen neuen Job zu suchen, sondern frage dich, wie du am besten vorgehst.
Die 100%ige Selbstverantwortung ist die Basis für dein zukünftiges Traumleben.
Erst, wenn du bereit bist, diese Verantwortung zu übernehmen, kannst du vom Opfer-Modus in den Designer-Modus wechseln. Denn genau das kannst du sein, wenn du es nur willst: Ein Life-Designer.
Du bist der Designer deines Lebens.

Du alleine entscheidest, welche Farbakzente dein Leben hat, ob sie grau oder bunt sind. Und du darfst es dir wert sein, deine Zukunft in den buntesten Farben zu malen.
Deine Sonja
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Über die Autorin
Sonja Ruess
Sexologin (ABS), Beziehungs-Mentorin, SPIEGEL-Bestseller-Autorin. Sonja schreibt über Beziehung, Sexualität und Selbstwahrnehmung — Klartext aus ihrer Praxis in Ravensburg.
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